Bennys zweiter Streich

Nur zwei Wochen nachdem Benny Bruck als Vizelandesmeister in der Altersklasse U 21 seinen bisher grössten Erfolg feiern konnte, musste er schon wieder auf die Wettkampfmatte. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, dem Wettstreit der besten Judoka Sachsens, Thüringens und Sachsen–Anhalts, ging es nicht nur um den Titel, sondern auch um eine mögliche Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Schon sehr früh machten sich am 17. Februar Benny und mit ihm das Trainerteam des TSV 1886 Lichtenberg auf den Weg nach Schönebeck wo dieses Turnier stattfand. Nach dem Wiegen und der Auslosung stand fest, es wird heute verdammt schwer auf´s Podest zu springen. Nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Gewichtsklassensieger aus Thüringen hiess es für Benny, sich durch die Hoffnungsrunde zu arbeiten und dort die Change auf Bronze wahrzunehmen. Dies gelang ihm auch mit einer tollen Leistung und so war es nur noch ein kleiner Schritt bis zu den Medaillen. Doch im Kampf um den Einzug ins kleine Finale musste sich Benny wieder geschlagen geben, und so blieb ihm nur der undankbare siebente Platz in diesem starken Starterfeld. „Ich fühlte mich heute nicht ganz so locker wie noch bei den Landesmeisterschaften. Es war vielleicht auch die Aufregung die mich etwas hemmte. Doch mit Platz Sieben kann ich durchaus zufrieden sein. Ich werde die Erfahrungen von heute mitnehmen und im Training weiter arbeiten, damit ich im nächsten Jahr nochmals einen Anlauf auf die Deutschen Meisterschaften nehmen kann.“ sagte Benny nach dem Turnier. Aber auch für die Trainer des Lichtenberger Judoteams war dieses Turnier sehr aufschlussreich. „Wir konnten heute beobachten, wie die seit Januar geltenden, neuen Wettkampfregeln in punkto Kampftempo und technisch-taktisches Verhalten durch die Spitzenkämpfer umgesetzt wurden. Aus den heutigen Erkenntnissen können wir einiges mit in unser tägliches Training übernehmen und unseren Athleten weitergeben. Damit hoffen wir auch weiterhin bei vielen Turnieren viele Erfolge erkämpfen zu können.“ wertete Stefan Gocht den Tag in Schönebeck aus.

U.M.