Landesjugendspiele U14 in Markranstädt

So kurz vor den Ferien gab es auch für die Judoka des TSV 1886 Lichtenberg kein ausruhen. Schliesslich stand
am 4. und 5. Juli mit den Landesjugendspielen der Wettkampfhöhepunkt des Jahres auf dem Plan. Darauf bereiteten sich insgesamt vier Jungen und drei Mädchen in den letzten Wochen sehr intensiv vor. Es fanden zusätzliche Trainingseinheiten statt und Mehrfach ging es zum Training zu anderen Vereinen. Der Einsatz war enorm. Und wenn auch am Ende kein Medaillengewinn stand hat sich dieser Aufwand trotzdem gelohnt. Am Samstag mussten die Jungs auf die Tatami. In der Makranstädter Arena wurde in der Altersklasse U 14, das heisst den Jahrgängen 2002, 2003 und 2004 gekämpft. Für das Lichtenberger Judoteam gingen Moritz Lindner, Nils Schöne, Maurice Oertel und Julian Mann an den Start.
Moritz nahm zum ersten Mal an solch einem Wettkampf teil. Doch man merkte ihm die Nervosität nicht an. Nach zwei Siegen in der Vorrunde zog er ins Halbfinale ein. Im Kampf um den Finaleinzug musste er sich dem späteren Vizemeister dem Leipziger Stephan geschlagen geben. Ebenso erging es ihm im Kampf um die Bronzemedaille in dem er nach einem tollen Kampf dennoch das Nachsehen hatte. Doch ein fünfter Platz bei seinem ersten Turnier auf Landesebene lässt für die Zukunft noch viel erwarten.
Ebenfalls um die Bronzemedaille kämpfte Maurice. Nach einer Souveränen Vorrunde, in der er ebenfalls beide Kämpfe gewinnen konnte stand er im Kampf um den Finaleinzug. Hier fehlte ihm ein wenig Glück und er ging als Verlierer von der Matte. Leider hatte er auch im nächsten Kampf um Platz drei kein Glück und doch konnte er sich über den fünfter Platz freuen. Ein Erfolg, den er sicherlich selbst nicht erwartet hatte.
Nils konnte sich auch sehr gut in Szene setzen. Er bezwang zunächst den Chemnitzer Bochmann, musste sich dann aber dem späteren Sieger Kiesling aus Chrimmitschau geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde konnte er zunächst einen Sieg für sich verbuchen, verlor dann aller ding seinen nächsten Kampf. So stand am Ende Platz Sieben für Nils in den Ergebnislisten
Einen Pechtag hatte Julian. Eigentlich war er nach seinen Vorleistungen und nach seinem Auftritt bei den Landesmeisterschaften der U 15 der heiseste Medaillenkandidat für die TSV Judoka. Doch schon die Auslosung lief total verquer. Gleich im ersten Kampf traf er mit Paul Groschopf aus Rodewisch auf einen der Topfavoriten und konnte diesen Kampf trotz Führung nicht gewinnen. „A Damit hiess es für ihn seine Chance über die Hoffnungsrunde zu suchen. Dort konnte er auch zwei Kämpfe gewinnen. Doch der Max Groschopf, dritter der Landesmeisterschaften war an diesem Tag einfach zu stark. Und so stand am Ende Platz Neun für Julian in den Wettkampflisten.
Bei 23 Startern in seiner Gewichtsklasse dennoch ein starkes Ergebnis.
Am Sonntag standen dann die Mädchen auf den Wettkampfmatten. Marie Klotsche und Anna-Theresia Gräfe kämpften gemeinsam in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Bei beiden spürte man, dass auch sie zum erstenmal an einem Turnier auf Landesebene teilnahmen. Marie verlor zwar ihren ersten Kampf konnte sich dann aber in der Hoffnungsrunde schadlos halten. Erst gegen die spätere drittplatzierte Klein aus Weixdorf kam dann das aus. Doch auch Marie durfte mit Platz Sieben durchasu zufrieden sein.
Unsere zweit Starterin in dieser Gewichtsklasse Anna Theresia Gräfe schied nach zwei Niederlagen leider ebenso aus dem Wettkampf aus wie Emely Huste in der Gewichtsklasse bis 44 kg. Beide hatten an diesem Tag leider kein Glück „Auch ohne Medaille bin ich mehr als zufrieden. Unser Sportler sind alle sehr selbstbewusst auf die Matte gegangen und konnten sich in diesem illustren Starterfeld stark präsentieren. Wenn es die Ergebnislisten nicht ausweisen, so waren unsere Judoka doch an den stärksten in Sachsen dran und der Abstand zur Spitze ist spürbar kleiner geworden. Besonders begeistert war ich von der Einsatzbereitschaft aller in der Vorbereitung auf dieses Turnier. Ich denke auf diesen Leistungen können Sportler und Trainer aufbauen. Bei diesen Sportlern bin ich mir sicher, dass wir den erfolgreichen Weg der Judoabteilung des TSV Lichtenberg auch in Zukunft fortsetzen können und werden.“ so Trainer Stefan Gocht in einem kurzen Resümee nach dem Wettkampf.

U.M.