Nach einer, gefühlt ewig langen Sommerpause sind die Mädchen und Jungen vom Lichtenberger Judoteam am ersten Oktoberwochenende erfolgreich in das zweite Halbjahr gestartet. Zunächst waren einige Sportler der Altersklassen U 18 und U 21 mit einer Auswahl des Sportbezirkes Dresden am 30. September beim internationalen Elefantencup in Hamburg-Norderstedt gefordert. Dabei konnte sie zeigen, daß die lange Trainingsphase Früchte trägt und sie einiges von dem Geübten schon ziemlich gut umsetzten konnten. Auch wenn nicht alle Lichtenberger sich in die Siegerlisten eintragen konnten, so waren die Trainer durchaus zufrieden. „Jetzt wissen wir wo wir stehen und kennen die Stellschrauben an denen noch gedreht werden muss. Bei dieser Konkurrenz muss man sich auch erstmal durchsetzen und behaupten. Und das ist allen gelungen egal ob mit oder ohne Medaille“ so die kurze Zusammenfassung des Verantwortlichen Bezirkstrainers André Hussek. Für das Team aus Lichtenberg gab es folgende Ergebnisse. Gold erkämpften Marie Klotsche (Frauen) und Gregor Lindner (U18). Silber erreichte Moritz Lindner (U21 und Männer) und Marie Klotsche (U21). Bronze erkämpften sich Nils Windrich (Männer) und Emma Wenk bei den Frauen, das tolle Ergebnis für das Lichtenberger Judoteam komplettierte Phillip Langnickel (U18) mit Platz fünf in seiner Gewichtsklasse. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig. Zu diesem Turnier fahren wir im nächsten Jahr wieder.

Zu keinem Testwettkampf, sondern zum Einstieg in die Meisterschaftsserie mussten dann am 1. Oktober die Judoka der Altersklasse U 15 nach Putzkau reisen. Dort fanden die Bezirksmeisterschaften dieser Altersklasse statt, was auch gleichzeitig der Qualifikationswettkampf für die folgenden Landesmeisterschaften war. Für den TSV 1886 Lichtenberg gingen Luisa Böhme, Wilma Lindner und Erik Kammer an den Start. Auch wenn unsere Delegation zahlenmäßig nur klein war, so konnten wir am ende des Tages mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Erik und Wilma konnten jeweils alle ihre Kämpfe gewinnen und wurden souverän Bezirksmeister ihrer Gewichtsklassen. Luisa musste sich nur im Finale einer, an diesem Tag besseren Sportlerin geschlagen geben und wurde damit Vizemeisterin. Für alle drei bedeutet das auch die Teilnahmeberechtigung an den sächsischen Meisterschaften Mitte Oktober in Döbeln. Doch bis dahin heißt es weiter fleißig trainieren, denn alle wollen auch dort dabei sein wenn die Medaillen verteilt werden.

U.M.