Der 3. Oktober, ein Tag zum Feiern oder Entspannen. Doch nicht alle genießen den Feiertag zuhause mit Freunden oder Familie. Einige Teile des Lichtenberger Judoteams begaben sich wie in jedem Jahr gemeinsam mit 30 weiteren Sportlern aus ganz Sachsen auf die weite Reise in den Norden, nach Norderstedt bei Hamburg, um hier beim 5. Internationalen Elefantencup zu starten.
Hier angekommen, wurde bereits am späten Nachmittag schon das erste Mal in Vorbereitung auf den bevorstehenden Wettkampftag ein gemeinsames Training des Judoteams Sachsen durchgeführt, damit sich anschließend alle in ihrer Gewichtsklasse einwiegen konnten. Nachdem dies geschafft war, gab es das wohlverdiente Abendessen. Geschlafen wurde in einer vom Veranstalter bereitgestellten Turnhalle.
Am nächsten Tag gingen dann 6 Lichtenberger Judokas auf die Matte und konnten sich mit Athleten aus 8 verschiedenen Nationen messen. Insgesamt starteten an diesem Wochenende ca. 1150 Judokas.
Den Anfang machte am Vormittag die U18/U21. Nach starken Kämpfen konnte sich hier Erik Kammer die Bronze Medaille sichern. Philipp Langnickel musste sich nur gegen einen Sportler des Nationalkaders aus Dänemark geschlagen geben und wurde am Ende Zweiter. Auch Mark Windrich startete für den TSV, musste aber leider im zweiten Kampf verletzungsbedingt aufgegeben und konnte auch bei den Erwachsenen nicht mehr starten.
Am späteren Nachmittag durften dann nach langem Warten noch die Männer und Frauen auf die Matte gehen. Hier holten sich nach wirklich spannenden Kämpfen durch starke Konkurrenz Moritz Lindner den zweiten Platz und Marie Klotsche sowie auch Nils Windrich die Bronzemedaille. Philipp Langnickel konnte leider nicht wie am Vormittag den Schritt aufs Treppchen machen.
Auch dieses Jahr war der Ausflug ein voller Erfolg und ein großes Highlight. Bei Turnieren dieser Größe starten zu können, ist für alle immer wieder eine schöne Erfahrung und stärkt die Gemeinschaft des gesamten Teams sowie die kämpferische Leistung jedes einzelnen Sportlers.
Ein großer Dank geht an das Autohaus Tübel in Lichtenberg, deren Bus uns wieder einmal sicher über wie weite Strecke gebracht hat.

